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Auf den Spuren Goethes von Ilmenau aus den Ilm-Kreis erkunden

Am 7.11.1775 traf Goethe in Weimar ein. Karl August spannte ihn in die Regierungsarbeit ein: Kriegskommission, Wegebau, Finanzverwaltung, Kultusfragen. Das Land lernte er auf vielen Wanderungen und Ausritten zu Pferde kennen.

Im Amt Ilmenau stöberte er einen alten Bergbau auf, träumte von Silberschätzen zur Behebung der Finanznot. Am 24.2.1784 erfolgte in Goethes Beisein die feierliche Eröffnung des Bergbaues. Er versackt bald in alten Rechtsansprüchen und Wassereinbrüchen. Der letzte Schacht wurde 1812 stillgelegt. Spuren in seinem Werk findet man in Faust, zweiter Teil.

Kurz vor seinem letzten Geburtstag bestieg Goethe Ilmenau's Aussichtsturm Kickelhahn, wo er sein bekanntes Nachtlied ("Über allen Gipfeln ist Ruh’..") an die Wand der Jagdhütte geschrieben hatte. Tief bewegt las er das Gedicht, die letzten Worte: "Warte nur, balde ruhest du auch!" laut für sich wiederholend.

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